• Warum gerade ich?

  • Ich möchte mich im Sommer am liebsten verkriechen!

  • Ich fühle mich durch die weißen  Flecken auf der Haut so entstellt!

  • Eine neue Beziehung? Das geht doch gar nicht! Ich habe ja Vitiligo

  • Mein Kind hat große Probleme mit Vitiligo! Möchte nicht am Turnunterreicht teilnehmen, nicht mit ins Schwimmbad gehen. Zieht sich total zurück.

  • Schon wieder neue Flecken dazubekommen! Hört das endlich mal auf?

  • Mein Selbstbewusstsein ist im Keller.

Wie gehe ich damit um?

Da ich selbst von Vitiligo betroffen bin (siehe Fotos), kann ich Sie als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin und Motivationstrainerin bei mentalen Herausforderungen begleiten. Ich weiß ganz genau, wie es sich anfühlt, mit Vitiligo durchs Leben zu gehen! Ich begleite Sie mental auf dem Weg, die Qualität der Selbst-Akzeptanz kennenzulernen. Je mehr Aufwand betrieben werden muss um sich selbst zu akzeptieren und innere Kämpfe auszutragen, je weniger Kraft bleibt für die äußere Strahlkraft übrig! Nur ich selbst kann über meinen psychischen Zustand entscheiden. Nur ich selbst kann meine Emotionen steuern. Nur ich selbst habe die Wahl, wie ich mit Vitiligo umgehe!

Menschen neigen dazu, die Schuld im Außen zu suchen. Nein! Das ist nicht der Weg! Der Weg führt in mein Inneres! Ich werde mit Ihnen Ihre persönlichen Stärken herausarbeiten, damit für Sie der Umgang mit Vitiligo leichter sein kann. Auf Wunsch zeige ich Ihnen, wie Sie die Flecken optisch wegschminken können!

Gerne können Sie sich auch meiner geschlossenen facebook-Gruppe anschließen:

Sie finden diese Gruppe unter "Vitiligo - was nun". ​Jeder von Ihnen ist allerdings für sich selbst verantwortlich.

Ärztegespräche werden hier nicht ersetzt!

Definition Vitiligo  - Wikipedia

Vitiligo (lateinisch vitilīgō ‚Flechte‘, ‚Hautkrankheit‘; med. Leucopathia acquisita, griechisch λευκός ‚weiß‘ πάθος ‚Leiden‘ lat. acquisita ‚erworben‘) oder auch Weißfleckenkrankheit sowie Scheckhaut genannt ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, die etwa 0,5 bis 2 % der Menschen weltweit betrifft. Typisch sind Pigmentstörungen in Form weißer, pigmentfreier Hautflecken, die sich langsam ausweiten können, aber nicht unbedingt müssen.

 

Ursachen
Die Ursache ist unbekannt, es werden permanente oder vorübergehende autoimmune Blockierungen bzw. Zerstörung der Melanozyten angenommen. Die Erkrankung tritt oft zusammen mit anderen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Diabetes mellitus Typ 1 oder perniziöser Anämie auf.

Stress könnte als Katalysator eines Vitiligo-Ausbruchs wirken. Dies bedeutet, dass die mit dem Stress einhergehenden Auswirkungen das Immunsystem stören können. Damit kann sich die schon vorhandene Autoimmunerkrankung zum ersten Mal oder verstärkt bemerkbar machen, indem erste oder mehr bzw. vergrößerte pigmentlose Hautstellen auftauchen können.


Verlauf
Die Krankheit kann in jedem Alter und auch in anscheinend genetisch nicht vorbelasteten Familien auftreten. Die Vererblichkeitsrate liegt bei ca 33%. Statistisch am häufigsten betroffen sind Unterarme, Handgelenke, Hände, Finger, Ellenbogen, Füße und Genitalien. In der Regel sind die gedehnten Hautpartien betoffen, z.B. Ellenbogen. Die unpigmentierten Flächen können sich ausbreiten oder in ihrer Größe konstant bleiben. Spontane Repigmentierungen treten auf.

Behandlung

Bestrahlung mit ultraviolettem Licht

Es werden verschiedene Formen der UV-Therapien eingesetzt, deren Wirksamkeit allerdings nur schwach belegt ist: 311 nm Schmalspektrum-UVB, UVA-Therapien in Kombination mit lichtsensibilisierenden Präparaten (z. B. Khellin oder Phenylalanin) sowie 308 nm Excimerlaser. Lasertherapien haben den Vorteil, dass sie punktgenau auf den betroffenen Arealen eingesetzt werden können. Dies setzt jedoch voraus, dass sich die Vitiligo aktuell nicht gerade ausbreitet. Andernfalls sind großflächige Bestrahlungen vorzuziehen. UV-Therapien müssen über mehrere Monate durchgeführt werden. Durchschnittlich sind Therapiezeiten von sechs bis zwölf Monaten zu erwarten, die in Form von vielen kurzen, regelmäßigen Sitzungen durchgeführt werden müssen. Bei einer UV-Bestrahlung sollten keine früheren malignen Hauttumore vorliegen sowie die Patienten mindestens im pubertären Alter sein und keine sonstigen Lichtempfindlichkeiten aufweisen. Wenn nach drei Monaten UV-Bestrahlung noch keine Repigmentierung eingesetzt hat, ist die nunmehr erfolglose Therapieform abzusetzen. Eine „Therapie“ in Form von direkter Sonneneinwirkung ist wegen der weiter oben genannten Gefahren zu meiden.

Transplantation

In Spezialfällen können auch autologe Melanozyten (Empfänger und Spender sind identisch) angezüchtet und wiedereingepflanzt werden. Dies erfolgt nach einer Vorbehandlung der Haut durch Abschleifung mit Lasern oder hochtourigen Schleifmaschinen. Besonders im Gesichtsbereich sind die Ergebnisse zufriedenstellend.

Farbausgleich

Durch Laserbestrahlung, Einnahme von Tyrosinaseinhibitoren (z. B. Monobenzon) oder chirurgische Eingriffe können die verbliebenen Melanozyten zerstört werden, was einen Farbausgleich der Haut zur Folge hat. Dieser Eingriff ist jedoch nur bei Patienten mit großen krankheitsbedingten psychischen Störungen mit Empfehlung eines Psychiaters vorzunehmen, da diese Therapie keinerlei physische Heilung mit sich bringt, sondern durch die absichtliche „Bleichung“ der nicht betroffenen Hautareale die primären Krankheitssymptome sogar fördert.

Medikation

Topische Steroide wurden zur Behandlung verwendet, haben sich jedoch nicht als besonders wirkungsvoll erwiesen. Einen ähnlichen, ebenfalls immunsuppressiven Ansatz verfolgen die neueren Präparate aus der Gruppe der Calcineurin-Antagonisten. Die abschließende Bewertung der Wirksamkeit dieser Präparate steht derzeit noch aus.

Naturheilkunde

Bei den Probanden einer kleinen Studie bewirkte Ginkgo-bilboa-Extrakt einige Repigmentierungen, allerdings misst der Cochrane-Report von 2015 dem keine Beweiskraft zu.

Psychotherapie

In vielen Fällen kann die Psychotherapie eine Hilfe bei der Stressbewältigung bieten und trägt damit zur Verminderung der psychosomatischen Begleitprobleme und der Krankheitsbewältigung bei.

Camouflage/Selbstbräuner

Als Camouflage werden abdeckende Verfahren bezeichnet, bei denen die hellen Herde mit einem Spezial-Make-up abgetönt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen Selbstbräuner zu nutzen.

Prognose

Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Körperliche Leistungsfähigkeit und Lebenserwartung sind durch die Erkrankung zwar direkt nicht beeinflusst, durch den fehlenden Pigmentschutz ist die Haut allerdings besonders lichtempfindlich. Lichtinduzierte Hautveränderungen bis hin zu Lichtkrebsen kommen vor. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist empfehlenswert. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass die natürliche Vitamin-D-Produktion dadurch reduziert wird und entsprechend eine medikamentöse Kompensation erfolgen sollte, um den Folgen eines Vitamin-D-Mangels vorzubeugen. Die psychischen Folgen wie sozialer Rückzug können erheblich sein.

Behinderung

Die Erkrankung wird gemäß der Anlage zu § 2 der Versorgungsmedizin-Verordnung (Teil B, 17.12) bei Befall von Gesicht und/oder Händen, je nach Ausdehnung, mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 10 bis 20 bewertet.

Stigmatisierung

In manchen Kulturen ist mit Vitiligo für die betroffenen Personen ein Stigma verbunden. Sie werden teilweise als böse oder verseucht gesehen und deshalb mitunter von den anderen Gruppenmitgliedern gemieden. In Indien wird Vitiligo fälschlicherweise oft mit Lepra in Verbindung gebracht. Vitiligobetroffene werden oft aus Unkenntnis stigmatisiert, da der Bevölkerung nicht bewusst ist, dass Vitiligo weder ansteckend, noch ein Zeichen für Siechtum oder Krankheiten wie Krebs ist. Als teilweise psychisch bedingte und damit einer charismatischen Heilung zugängliche Erkrankung ist sie eine mögliche Erklärung für die Heilung eines Aussätzigen im Neuen Testament (z. B. Mk 1,40-45 par.).

Etymologie und Geschichte

Die Etymologie des lateinischen Wortes Vitiligo ist nicht genau bekannt. Möglich ist, dass er sich vom lateinischen Wort vitium ableitet das mit „Fehler“ oder „Defekt“ übersetzt werden kann, im medizinischen Kontext auch als „Fehlbildung“ oder „Fehlfunktion“. Denkbar ist aber auch eine Verbindung zu lateinisch vitellus „Kalb“, bezogen auf deren von weißen Flecken durchsetzte Fellfärbung.

Der römische Enzyklopädist und Medizinschriftsteller A. Cornelius Celsus erwähnt in der 1. Hälfte des 1. Jhs. v. Chr. drei Arten von vitiligo, von denen er zwei als weiß kennzeichnet, eine als schwarz. Die unheilbare weiße Art bezeichneten demzufolge die Griechen als leuke (Λευκἠ).

 

(Zugriff 01.06.2017)

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Dezember 2017, willgutdraufsein.at